Geboren zwischen 1995 und 2010, hat die Gen Z das Internet nicht entdeckt – sie ist darin aufgewachsen.
Ihre Welt ist hypervernetzt, voller Inspiration, aber auch voller Erwartungen. Sie scrollen durch Erfolgsgeschichten, durchtrainierte Körper und scheinbar perfekte Karrieren. Während ältere Generationen Stress in der Kaffeepause abbauten, checkt die Gen Z TikTok – und fühlt sich oft unzulänglich.
Ein Beispiel: Lisa, 23, frisch im ersten Job, vergleicht sich mit den glänzenden Karrierewegen auf LinkedIn. Während ihre älteren Kollegen in den Feierabendmodus schalten, fühlt sie sich verpflichtet, abends noch Online-Kurse zu absolvieren und im Gym ihren Körper zu optimieren – „weil alle es tun“. Nach einem Jahr merkt sie: Sie ist erschöpft, nicht erfüllt. Ihre Lösung? Sie entschied sich für ein Mentoring-Programm, das ihr half, realistische Erwartungen an sich selbst zu stellen. Heute setzt sie bewusst Grenzen und sieht persönliche Entwicklung als einen langfristigen Prozess.